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Michael Seeger

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Heide Walb

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2 1/2 Monate auf Reisen - ein Segen des Auslandsschuldienstes - ein wohlverdienter Segen, denn außer 2 Wochen Winterferien im Juli gibt es keine "kleinen" Ferien, so dass man nach 9 Monaten unter diesen klimatischen Bedingungen ordentlich ausgepowert ist.

Zum Ausruhen sind war aber nicht in Südamerika, schließlich sind wir ja nicht zum Vergnügen auf der Welt....

So starteten wir am 04.12.2002 (unserem Hochzeitstag!!) zu einer abenteuerlichen Reise über 37 Tage, 16 Etappen, 11.000 km und 5.000 m Höhe mit dem Nissan Mistral 4x4. (Die zweite Reise danach führte im Jan./Febr. 2003 nach Deutschland und Argentinien)

Dabei bewegten wir uns zwischen dem 22. und 39. Breitengrad s.B., also im Dezember/Januar meist unter senkrechter Sonne.

Argentinien - zunächst nur als notwendiges Transferland nach dem begehrten Chile eingeplant - erwies sich dabei als durchaus mit Chile gleichwertig.

 

Die Plaza von Salta ("la linda"). Eine solche Plaza als Zentrum hat jede argentinische Stadt. Die Denkmäler erinnern fast immer an Helden aus dem nationalen Befreiungskampf gegen die Spanier 1810.

 

Wie das Schachspiel auf der Plaza sind die Stadtgrundrisse quadratisch angeordnet. Die Straßen sind Einbahnstraßen und tragen in allen Städten die gleichen Namen: zentral die Helden (San Martin, Belgrano, Gral Paz etc), dann die argentinischen Provinzen und Städte. Fragt man nach einem "Lugar" in der Stadt hört man aber nie Straßennamen, sondern stets Quader-Zahlen: "tres quadras mas ..."). Das scheint in ganz Südamerika so zu sein.

Trotz fast gleichen Breitengrades wie in Filadelfia herrscht im Norden Argentiniens ein ganz anderes Klima. Hier ist der Sommer wirklich Regenzeit. Am Fuße der Anden regnet es täglich. So auch während unserer "Cabalgata"

Der ganztägige Ritt in die Anden wurde unterbrochen durch den obligatorischen "Asado". Die Sättel dienten als Hocker. Führer Juan Carlos bediente die 3 ReiterInnen perfekt. Reiten darf jeder, der sich traut ....

Südlich von Salta ("la linda") stellen sich ca. 100 Reiter (und eine Reiterin, 2.v.r.) zur Prozession auf. Imponierend die volle Gaucho-Montur, auch schon bei kleinen Buben (1.v.r.): So gedeihen Machos.

Purmamarca (2.400 m) verzaubert mit der "Piedra de los siete colores" - dem Felsen der sieben Farben.

Purmamarca mit immer neuen Farben

Purmamarca: Das schönste Hotel auf der Reise; hier gab's Lama-Fleisch

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© 2003-2004 Heide Walb und  Michael Seeger, update 03. 03. 2004